Alexis meets the World

Wenn einer eine Reise tut... Die unglaublichen, erschreckenden, lustigen, traurigen, seltsamen Berichte meiner Dienstreisen in die weite Welt.

Freitag, Juli 07, 2006

Back in good old Germany

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bin ich wieder in Deutschland angekommen.

Auf der einen Seite bin ich froh wieder unter "normalen" Leuten zu sein, auf der anderen Seite waren die Erlebnisse und Begegnungen in Amerika sehr interessant, lustig, aufschlussreich und eine absolut neue Erfahrung. Aber ich werde noch öfter dorthin fliegen.

Jetzt muss ich erstmal auspacken und die Waschmaschine anschmeißen.

Bis Bald

Shopping und Rückflug (12th day)

please come back later....

____________________________


Sorry, dass es länger gedauert habe, aber ich musste ersmal hier zuhause alles erledigen und mich mal ausschlafen.

Unser letzter Tag fing etwa um 9.00 Uhr an. Da wir keinen Termin hatten und unser Flug erst um 21.00 Uhr ging, hatten wir keinen Grund besonders früh aufzustehen. Nachdem wir im Hotel ausgecheckt haben und unser Gepäck im Auto verstaut hatten, haben wir uns auf den Weg zur nächsten Shopping Mall gemacht. Dort haben wir uns alle Geschäfte angeschaut, immer auf der Suche nach irgendwelchen Interessanten Dingen, die wir entweder als Souvenir mitbringen konnten oder die wir selbst irgendwie brauchen können. Ich habe mir einen Poker-Koffer mit den Chips in Orignalgröße und -gewicht gekauft und Heibi hat sich nach langem überlegen auch dazu durchgerungen ihn zu kaufen. *g* Außerdem hat Heibi einiges an Klamotten und Spielzeug für seine Kinder und sich selbst gekauft.

Um 11.00 Uhr sind wir zu dem Laden gefahren, bei dem mein Vater und Heibi Zubehör für ihre neuen Grills bestellt haben. Der Laden war noch nicht geöffnet, also sind wir erstmal im Foodcourt der naheliegenden Mall etwas essen gegangen. Nach dem Mittagessen sind wir wieder zu dem Laden zurück und jetzt war er geöffnet. Wir haben dann das ganze Zubehör bezahlt und in den Kofferraum geladen, der dann so aussah:









Anschließend sind wir noch in einen Supermarkt gefahren und haben uns mit ein paar kleinen Leckereien eingedeckt, z.B. Jack Daniels Barbecue Sauce oder Dr. Pepper.

Da wir nun alles besorgt hatten, was wir haben wollten und es erst 14.30 Uhr waren, haben wir überlegt was wir noch tun könnten. Dann fiel uns ein, dass wir noch nicht am Strand waren. Also haben wir uns auf den Weg zum Strand von Long Island zu machen. Dort angekommen, waren wir etwas schockiert. Es kostet 7 Dollar pro Person um an den Strand zu kommen. Aufgrund unserer guten Überredungskunst (oder auch der Tatsache, dass wir keinerlei Badeklammotten dabei hatten) durfen wir dann doch kurz umsonst auf den Strand. Hier war es komplett anders als in Corpus Christi, keine Autos am Strand und recht kühles Wasser. Aber dafür liegt der Strand genau im Landesektor des JFK Airport, wodurch man immer wieder Flugzeuge über den Strand fliegen sieht, die gerade ihr Fahrwerk ausfahren.
Nach 5 oder 10 Minuten haben wir den Strand verlassen und beschlossen zum Flughafen zu fahren. Um 17.00 Uhr kamen wir am Mietwagen-Gelände an und haben unseren Wagen zurückgegeben. Irgendwie sind die in New York anders. Bisher konnten wir einfach den Wagen abstellen, er wurde von einem Mitarbeiter registriert und fertig. Hier mussten wir uns anstellen und den Wagen richtig auschecken. Das hat dann schonmal fast 30 Minuten gedauert.

Danach sind wir mit dem Airtrain zu unserem Terminal gefahren und haben unsere Koffer eingecheckt. Wir hatten noch immer 3 Stunden Zeit bis zum Boarding, also haben wir uns an eine Bar gesetzt und dort noch etwas gegessen und getrunken.
Kurz vor der Boardingtime hat Heibi sich noch etwas bei McDonald´s gekauft und als wir dann durch die Security mussten, haben die auch seine McDonald´s Tüte durch die Röntgen-Maschine geschickt. *g* X-Ray Burger... sehr lecker.

Im Duty Free Shop habe ich mir dann noch eine Liter-Flasche Absolut Wodka und Boss Soul gekauft. Das anschließende Boarding verzögerte sich etwas, da die Maschine mit Verspätung gelandet war. Allerdings hatten wir dann auf dem Flug nach Frankfurt Rückenwind, wodurch wir - nach einen ruhigen, angenehmen Flug - pünktlich in Frankfurt gelandet sind.

Anschließend ging es mit dem ICE zurück nach Köln, von dort mit dem Regional Express nach Düren, und dann mit einem guten deutschen Auto zurück zur eigenen Wohnung - Home, Sweet Home!!!

Mal sehen ob ich diesen Blog weiterführe.... Vielleicht mit Ereignissen die in meinem Alltag stattfinden oder so.
Ich danke allen, die diesen Blog verfolgt und kommentiert haben.

Schaut doch nochmal rein...

Viele Grüße

Alexis

Donnerstag, Juli 06, 2006

Regen in Long Island (11th day)

Nach 10 Tagen super Wetter in den USA hat uns heute der Regen erwischt. Außerdem waren es nur zwischen 24 und 26 °C


Aber wir hatten soweiso zu tun, weil wir zwei Termine bei Ärzten hatten. Dort haben wir das aktuelle Update aufgespielt und wir haben uns um einige Probleme und Konfigurationsänderungen gekümmert - das Übliche eben. Nachdem wir bei dem Zweiten Arzt (Dr. McGuinness) fertig waren sind wir mit John - dem IT-Verantwortlichen von Dr. McGuinness noch ine eine nette Bar/Brauerei gegangen und haben dort etwa 3h verbracht. Währenddessen haben wir mehrere Biere getestet (aber keins war so gut wie ein Kölsch *g*), lecker gegessen und übers Business und allen möglichen sonstigen Kram gesprochen.

Um 22.00 Uhr waren wir dann endlich wieder im Hotel und sind nun mit allen Terminen hier in den USA fertig. Morgen haben wir noch Zeit zum shoppen bevor unser Flieger geht. Und jetzt werde ich mir wieder eine DVD anschauen.

Bis Bald!!

Mittwoch, Juli 05, 2006

Deutschland - Italien 0 : 2

Nationalfeiertag in den USA - Trauertag in Deutschland.

Heibi sagt seinen Italien Urlaub ab *g*

Aus der Traum von der Weltmeisterschaft 2006.

Aber 54,74,90,2010 passt auch auf die Melodier von den Sportfreunden!


Ich habe das Spiel leiderl nicht live gesehen, weil ich im Flugzeug saß, sondern habe es beim Abendessen im TV gesehen. Aber ich habe auf dem Flug immer die Daumen gedrückt, aber es hat nicht geholfen :((

Reisetag: LA to NY (10th day)

Dies war ein ruhiger Tag. Unser Flug ging erst um 11.20 ab LA International Airport und so konnten wir heute morgen ausschlafen. Da in den USA ja heute Independence Day ist, war auch auf den Straßen und am Flughafen nicht viel los. Unser Flug war aber trotzdem voll, was aber wahrscheinlich daran lag, dass die Hälfte der Kabine aus der Business Class bestand und somit weniger Plätze zur Verfügung standen als sonst in einer 757 üblich.
Nach knapp fünfeinhalb Stunden kamen wir in New York an. Dort waren es mittlerweile schon 19.50 Uhr und bis wir unseren Leihwagen hatten, waren es schon 20.30 Uhr.
Auf dem Weg zu unserem Hotel in Long Island sahen wir schon überall Raketen aufsteigen und explodieren. Ein schöner Anblick.

Nach dem Check-In im Hotel haben wir nur schnell unsere Koffer auf die Zimmer gebracht und sind dann bei TGI Fridays lecker essen gegangen. Alle möglichen Fast-Food Ketten und Restaurants hatten auf. Ich habe unseren Kellner gefragt, ob er entscheiden konnte, ob er am Independence Day arbeitet, oder ob es die Entscheidung seines Bosses war. Er hat uns dann erzählt, dass der Boss einfach ein paar Leute ausgewählt hat, die arbeiten müssen. Natürlich ist das echt schlimm für die meisten, da man ja selbst im Restaurant die Raketen hört und teilweise sieht und immer daran erinnert wird, dass die Freunde gerade feiern. Hinzu kommt noch, dass die Kellner hier in den USA nur einen sehr geringne Lohn bekommen und von den Trinkgeldern Leben. Aber heute sind sie doppelt bestraft. Denn zum einen können sie nicht feiern und zum anderen verdienen sie weniger, da nur wenige Leute vorbeikommen und so kaum Trinkgelder zusammen kommen.

Nach dem Essen sind wir dann wieder ins Hotel gegangen, weil wir müde waren. Wir saßen zwar den ganzen Tag nur im Flugzeug, aber irgendwie fühlten wir uns trotzdem total zermatscht.

Dienstag, Juli 04, 2006

Adios Tijuana, Hello Los Angeles (9th day)

Heute haben wir Tijuana, Mexiko wieder verlassen und uns auf den Weg nach L.A. gemacht.

Unser Tag begann früh morgens, da wir vor unserer Abreise nochmal bei Dr. Chayet vorbeifahren mussten um den Paycheck abzuholen. Außerdem konnten wir so sichergehen, dass auch wirklich alle Workstations im aktiven Betrieb funktionieren. Leider dauerte es länger als geplant, bis wir den Scheck erhielten, so dass wir erst um 10.30 Uhr an der Grenze waren.

Dort wurden wir aber mit einem neuen Problem konfrontiert. Aus dem Taxi, das uns zur Grenze brachte, konnten wir eine (ungelogen) etwa 2km lange Schlange sehen, die am Fußgänger-Übergang wartete. Wir haben dann den Taxifahrer gefragt, ob wir uns auch dort anstellen müssten, oder ob die vielliecht nur für Mexikaner ist. Aber er sagt uns wir können uns da anstellen oder wir geben ihm 2 Dollar pro Person und er zeigt uns einen schnelleren legalen Weg. Da wir schon unter Zeitdruck waren, haben wir ihm das Geld gegeben. Daraufhin hat er uns zu einem Platz gebracht, wo mehrere Mini-Vans standen. Dort hat er mit einem Typ geredet und dieser hat uns dann gesagt, dass wir einsteigen sollen.
In dem Minivan saßen schon 12 andere Personen und wir mussten uns dann noch dazu quetschen. Es war zwar eng und warm, aber dafür fuhr der Mini-Van direkt bis zum Gate an der Grenze, wir konnten aussteigen, haben den amerikanischen Grenzbeamten unseren Pass gezeigt und konnten durch gehen. Da waren wir froh, dass wir die 4 Dollar bezahlt haben und nicht ewig in der Schlange stehen mussten.

Jetzt mussten wir nurnoch unser Auto holen und uns auf den Weg nach L.A. machen. Doch da war schon das nächste Problem. Heibi hat unseren Parkschein nicht mehr gefunden. Nach einer ausführlichen aber ergebnislosen Suche in seinem Rucksack, Portemonnaie und dem Koffer haben wir eben die zusätzlichen 9 Dollar bezahlt, damit wir endlich losfahren konnten.

Der Weg nach L.A. war ereignislos. Ich bin gefahren und Heibi hat währenddessen einige Anrufe getätigt und e-mails vorbereitet.

Gegen 13.30 Uhr kamen wir in L.A. auf dem Sunset Blvd. bei Dr. Benjamin an. Und da hat man gesehen wo das ganze Geld in de USA ist: In Hollywood und Beverly Hills. Auf unserer Fahrt durch Beverly Hills habe ich mehr M3, M6, CLS, 911 Turbo, etc als sonst irgendwo. Und auch das Parkhaus des Medical Tower in dem Dr. Benjamin seine Praxis hat zeigt, dass die Leute hier Geld haben. 15 Minuten kosten 2 Dollar!!!! Zum Glück ist liegt der Maximale Preis bei 20 Dollar *g*

In der Praxis haben wir alle Workstations aktualisiert, einige Fragen beantwortet und Probleme behoben. Wir hatten Glück und die Praxis war für Patienten geschlossen, so dass wir weitaus schneller durchkamen und viel früher fertig waren als gedacht.
Nachdem alles erledigt war, konnten wir um 17.00 Uhr die Praxis verlassen und zu unserem Hotel fahren.

Den Rest des Abends haben wir im Beverly Center verbracht und haben uns dort alle Läden angeschaut. Aber L.A. ist ein teueres Pflaster und es gab nichts, wo es sich gelohnt hätte, es hier zu kaufen, da es teilweise in Deutschland weitaus billiger ist. Selbst eine Kette wie Footlocker war sehr teuer.
Eine Stunde später haben wir alle Geschäfte gesehen und fanden uns im Hard Rock Café wieder. Dort haben wir uns beiden den Legendars 10 oz. Burger bestellt. Nach dem essen haben wir uns noch einige Biere (Heibei), bzw. Shooter (B-52) und einen Cocktail (Ich) geleistet.
Außerdem haben wir im Souvenir Shop gut eingekauft und ratet mal was Heibi gefunden hat, als er seinen Ausweis aus dem Portemonnaie holte?!?!?! Richtig, den Parkschein aus Mexiko. Aber das war ja klar, dass wir den irgendwann finden.

Um 21.30 waren wir dann wieder im Hotel und haben den Abend beendet. Ich werde meine vollgefressenen Bauch jetzt aufs Bett legen und noch eine DVD gucken.

Montag, Juli 03, 2006

Auch am Sonntag wird gearbeitet (8th day)

Ja richtig.... es ist Sonntag und wir haben heute gearbeitet. Wir waren wieder in der Praxis von Dr. Chayet um die letzten "Kleinigkeiten" zu erledigen und um Mrs. Ripa (Administration) nochmal alle Funktionen zu erklären und das Wissen zu festigen.
Während Heibi die Schulung gemacht hat, habe ich alle Rechner überprüft und die ifa-Software angepasst.
Dummerweise gab es einige Probleme mit der Rechte-Vergabe in der Domäne und der IT-Verantwortliche, der eigentlich telefonisch erreichbar sein sollte war natürlich nicht erreichbar. Zudem hat er seltsame Sicherheitsrichtlinien eingestellt. Zum Beispiel dürfen die PCs an der Rezeption sich an einem Sonntag nicht an der Domäne anmelden. Somit konnte ich dort die Konfiguration nicht ändern.

Nach unzähligen Versuchen den IT-Verantwortlichen anzurufen, meldete er sich dann um 14.30 Uhr endlich und gab uns das Administrator Passwort, so dass wir letzendlich noch alles konfigurieren konnten.

Das ganze hat unseren Tagesplan allerdings durcheinander gebracht, denn eigentlich wollten wir gegen 14.00 Uhr fertig sein. So war es schon 16.00 Uhr als wir wieder im Hotel ankamen.
Aus dem Treffen mit den beiden Mexikanerinnen wurde dann auch nix mehr, da diese gerade ausgecheckt hatten und mit zum Flughafen mussten, weil sie wieder nach Mexiko City zurück fliegen.
Aber wir haben unsere Visitenkarten ausgetauscht und wollen per e-mail in Kontakt bleiben.
(An die ganzen Geier unter euch: Es gibt keine Fotos, da ich die Kamera heute mal wieder im Zimmer vergessen hatte und beim letzten Abend keine Fotos gemacht habe ;-P )

Da Heibi und ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten, sind wir zum Sombrero gegangen (Keine Ahnung wie das Restaurant wirklich hieß, aber es sah aus wie ein riesiger Sombrero) und haben dort Fajitas und Filetsteak gegessen. Als Vorspeise gab es Tortillas mit zwei verschiedenen Soßen. Eine grüne, nicht ganz so scharfe und eine rote, sehr scharfe soße. Zunächst hat man bei der roten Soße garncihts gemerkt, aber dann hat sich das brennende Gefühl im Ganzen Mund ausgebreitet.
Aber das war garnichts im Vergleich zu den Pepperonis auf meinem Steak. Drei kleine grüne unscheinbare Pepperonis. Ich wollte natürlich probieren, weil es hätten ja milde sein können. Aber weit gefehlt. Ich habe nur ein kleines Stück abgebissen und zunächst war wieder nichts zu spüren. Aber dann ging es los. Der ganze Mund brannte, die Tränen liefen mir in die Augen, ich musste tief durchatmen und mein ganzer Kopf fühlte sich warm an. Ich habe die Pepperonis dann liegen gelassen, denn ich wollte ja noch zum Essen kommen ;-)

Wir wollten heute mal nicht in irgendeiner Bar versacken, da wir morgen zurück nach LA müssen und da drei Termine haben und dafür fit sein wollen. Also haben wir beschlossen einen ruhigen Abend zu machen. Heibi hat sich eine DVD von mir geliehen und ich habe auch eine DVD geguckt. Außerdem habe ich ein bisschen im Internet gesurft und werde mich jetzt noch eine DVD reinziehen und darüber wahrscheinlich einschlafen.

Sonntag, Juli 02, 2006

Schulung im Codet Vision Institute (7th day)

Und wieder ein langer Abend in der Hotelbar *g*

Infos gibt´s morgen früh!

Buenos Noches

_______________________________________

Heute waren wir wieder in der Praxis von Dr. Chayet um die Mitarbeiter im neuen ifa-Programm zu schulen. Während Heibi den Leuten an der Anmeldung denUmgang mit dem Terminkalender und das Anlegen neuer Patienten gezeigt hat, habe ich noch einige Probleme mit dem IT-Verantwortlichen vor Ort geklärt und überprüft ob alle angebundenen Geräte funktionieren. Danach habe ich dann den Angestellten gezeigt, wie sie die Daten nun von den Geräte in unser Programm bringen und die waren alle erstaunt wie einfach das doch geht ;-)

Die Schulungen haben etwa bis 14.30 gedauert. Danach haben wir uns an die Lösung der aufgetreten Probleme oder Fragen gemacht. Wir haben also das Interface angepasst, Formulare geändert, etc. Um 18.00 Uhr haben wir Feierabend gemacht und sind mit dem Taxi zurück ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns kurz frisch gemacht und dann überlegt was wir an diesem Abend machen. Dazu haben wir auch an der Rezeption nachgefragt, wo wir hingehen könnten.

Nachdem uns der Hotelangestellte zunächst zu Nightclubs und mexican Ladies schicken wollten, haben wir ihm erstmal erklärt, dass wir nur nach gemütlichen Bars suchen um etwas zu Essen und zu Trinken. Daraufhin hat er uns zwar ungläubig angeguckt uns aber dann doch einen Ort genannt wo wir hinkönnen: Plaza Fiesta. Er hat uns vorgewarnt, dass es dort erst ab 21.00 Uhr losgeht (es waren gerade mal 18.30 Uhr), aber da wir keine Lust hatten lange zu warten, haben wir uns ein Taxi geschnappt und uns dorthin bringen lassen.

Als wir am Plaza Fiesta ankamen, sah es wirklich sehr verlassen aus. Es ist ein Karrée, in dem eine Bar neben der anderen ist. Aber um diese Uhrzeit wurden noch Vorbereitungen zur Öffnung durchgeführt.
Zum Glück war auf der anderen Straßenseite ein großes Einkaufszentrum. Dort sind wir dann zuerst einmal hingegangen und haben uns mal alle Geschäfte angesehen. Da war nichts typisch mexikanisches mehr. Es gab nur amerikanische FastFood-Ketten und keine mexikanisches Restaurant, die Geschäfte sahen auch alle nach Kommerz nur die Menschen und die Sprache erinnerten noch an Mexiko. Das lustigste was wir gesehen haben war ein T-Shirt in einem Sportgeschäft. Es gab dort sehr viele Fifa-Shirts in allen Farben und Formen. Die Echtheit bezweifle ich zwar, aber das ist ja nichts besonderes *g*.



Es gab aber ein T-Shirt, das scheinbar typisch Deutsch sein sollte, und darauf stand: "Ich werde in Deutschland hergestellt" Ich glaube nicht, dass irgendjemand in Mexiko wirklich weiß was das bedeutet, aber es sieht wahrscheinlich einfach Deutsch aus und die Kunden finden das toll.


Nachdem wir dann einmal durch das Center gelaufen sind und nichts wirklich interessanten gefunden haben, sind wir zurück zum Plaza Fiesta und dort hatte auch tatsächlich eine Bar geöffnet und die war auch sehr gut besucht. Also haben wir uns dort auch einen Platz gesucht. Als wir dort saßen ist uns aber etwas aufgefallen: Das ist eine schweizer Bar. Auf der Karte waren alle Sachen auf Spanisch und Deutsch und es gab nur wenig Mexikanische Gerichte, dafür aber z.B. Käsefondue. Total bekloppt!!
Naja, wir hatten Hunger, also haben wir auch was bestellt. Heibi hat Fajitas bestellt und ich ein Pfefferfilet. Beides War sehr gut und das Argentinische Rindfleisch von meinem Filet war mit das Beste was ich je gegessen habe. Die Mexikaner am Nebentisch haben sich echt Käsefondue bestellt. Zu unserem Essen haben wir natürlich auch das ein oder andere Bier oder Cocktail getrunken und wir haben auch rausgefunden warum diese Bar die einzige Volle Bar um diese Uhrzeit war. Dies war die Einzige Bar mit Fernsehern und die haben einen wichtigen Boxkampf zwischen einem Mexikaner und einem Filipino gezeigt. Selbst die Angestellten aus der gegenüberliegenden Bar saßen alle am Fenster und haben rübergeguckt, weil sie selbst keinen Fernseher hatten und auch keine Gäste um die sie sich kümmern mussten.
Mittlerweile waren es 21.00 Uhr, aber es wurde nicht merklich voller. Wir sind trotzdem mal weitergegangen und haben uns in die nächste Bar gesetzt, bzw. von den Angestellten die überall rumstehen und Leute aufgabeln, in die Bar zerren lassen. Dort haben wir ein Bier und einen Tequila Sunrise bestellt. Dort haben wir auch die neueste Methode festgestellt, wie den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Wir bekamen nämlich direkt 2 Cocktails und 2 Flaschen Bier. Es war zwar nicht schlimm, weil wir sowieso danach noch etwas bestellt hätten, aber es ist doch sehr dreist.

Da es um 22.00 Uhr immer noch nicht merklich voller war und ich keine Lust mehr auf diesen Ort hatte, sind wir ins Hotel zurück gefahren und wollten an der Bar eigentlich nur einen Tequilla als Absacker trinken. Aber es war so gemütlich und Heibi brauchte dann einen Snack zum "Nebenbei-Essen", also ließen wir uns wieder eine Käse- und eine Wurst-Platte kommen. Dazu dann noch Bier und Cocktails und zwischendurch mal einen Tequila.
Gegen 0.30 Uhr sind wir dann gut angeheitert auf unsere Zimmer gegangen. Ich habe noch versucht eine DVD zu gucken, bin aber darüber eingepennt.

Samstag, Juli 01, 2006

Installation im Codet Vision Institute (6th day)

Den heutigen Tag haben wir komplett in der Praxis von Dr. Chayet verbracht. Wir haben uns morgens mit dem Taxi vom Hotel zu Praxis bringen lassen und natürlich auch dabei wieder gehandelt. Man fühlt sich wie auf dem Bazar, obwohl man im Taxi sitzt. Diesmal hatten wir auch ein Taxi, das nicht gleich auseinander gefallen ist.

In der Praxis haben wir uns direkt an die Arbeit gemacht und insgesamt 10 Workstations installiert und konfiguriert. Die Praxis hat bisher noch mit der DOS-Version(!!!) gearbeitet und wir haben nun alles auf die Windows-Version umgerüstet. Wir mussten also die alten Daten konvertieren, unser Programm auf jedem Rechner installieren und alle Geräte anschließen. Dafür ist der ganze Tag draufgegangen. Morgen werden wir dann die Angestellte im Umgang mit der Windows-Version schulen.
Der Techniker, der uns bei der Installation und Konfiguration unterstützt hat, konnte leider nur spanisch, so dass wir immer einen Dolmetscher brauchten. Aber zum Glück gibt es einige Angestellte dort, die auch englisch können und somit haben wir es dann doch alles geschafft. Aber das hat uns mal wieder gezeigt, dass wir einen spanisch Kurs machen sollten, denn wir könnten ja nicht mal richtig bis 10 zählen.

Was mich jedoch gewundert hat ist, dass die Praxis kaum amerikanische Patienten hat. Ich hatte vermutet, da Tijuana kurz hinter der Grenze liegt, kämen viele Amerikaner rüber, weil es billiger ist. Aber alle Patienten die heute da waren haben spanisch gesprochen und auch die Arzthelferinnen haben uns gesagt, dass sie hauptsächlich mexikanische Patienten haben.

Während unsere Arbeit in der Praxis hatten wir natürlich den LiveTicker zum WM-Spiel Deutschland - Argentinien laufen und haben mitgefiebert.

Um 19.00 Uhr waren wir in der Praxis fertig und sind zum Hotel zurückgekehrt. Ich hatte Hunger auf etwas NICHT-Mexikanisches und so sind wir die Straße runter gegangen, und haben Burger King oder ähnliches gesucht. Die Dame an der Hotelrezeption sagte uns, wenn wir die Straße runtergehen bis zur Brücke und dann links, dann kommen wir in eine Gegend wo es Restaurants und jede Menge Geschäfte zum einkaufen gibt. Naja....Restaurants gab es da, z.B. Burger King, McDonald´s, Wendy´s und einige mexikanische Kette und irgendwelche Restaurants. Aber Geschäfte haben wir keine gefunden. Ich habe dann bei Burger King ein Big King Menu gegessen, aber Heibi wollte etwas mexikanisches, also sind wir wieder zurück zum Hotel und haben uns zunächst an der Bar jeder eine Pina Colada gegönnt und anschließend sind wir ins Hotel-Restaurant und Heibi hat sich Enchiladas bestellt.

Da wir beide etwas müde waren, haben wir beschlossen aufs Zimmer zu gehen und früh schlafen zu gehen, damit wir morgen dann wieder richtig fit sind. So habe ich genug Zeit den blog zu schreiben und mir jetzt im Anschluss noch einen Filma anzuschauen (ich habe ja genug DVD´s eingepackt *g*)

Nachdem wir ja nun schon ein wenig von dem Straßenbild Tijuana bzw. Mexikos mitbekommen haben, finde ich den Kontrast zwischen neu und alt, arm und reich sehr faszinierend. Auf den Straßen sieht man die neuesten Autos (3er BMW, Hummer H3) und die total Rostlauben zur gleichen Zeit. Und neben einer total herruntergekommenen Hinterhofwerkstatt ist ein topmoderner Chrysler Laden. Oder neben einem dreckigen kleinen mexikanischen Schnellimbiss ist ein edles Restaurant. Dieser Kontrast ist echt seltsam und faszinierend zugleich.
Vor den "edleren" Läden stehen aber auch immer ein oder mehrere Security-Leute.
Auf jeden Fall gehe ich mit gemischten Gefühlen hier über die Straße. Auf der einen Seite habe ich angst, dass mir meine Kamera jeden Moment aus der Hand gerissen wird, auf der anderen Seite, denke ich nicht das bei der Präsenz von Security Personal etwas passiert... Noch lebe ich jedenfalls und werde euch weiter auf dem laufenden halten.

Cya - Adios


P.S. Heute hab ich keine Bilder gemacht ;-(